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myHEALTH > Augen > Erkrankungen & Therapien > Wie ein Schleier: die Altersbedingte Makuladegeneration

Wie ein Schleier: die Altersbedingte Makuladegeneration

Altersbedingte Makuladegeneration erfordert rasche Behandlung

Rolf Zenklusen Datum 8. November 2015
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Kurz & bündig

  • Verschwommenes Sehen oder Störpunkte im Sichtfeld können Hinweise auf eine Makuladegeneration sein.
  • Ab dem 60. Lebensjahr sollte vermehrt darauf geachtet und mögliche Symptome ernst genommen werden.
  • Die feuchte Form der Erkrankung gilt als die gefährlichste. Mit einer Injektion ins Auge kann sie gut behandelt werden.
Pallas Klinik, Olten

Prof. Dr. med. Heinrich Gerding

(Pallas Klinik, Olten)

Chefarzt Augenheilkunde, Facharzt FMH für Ophthalmologie, speziell Ophthalmochirurgie

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Wer plötzlich verschwommen sieht oder das Gefühl eines Schleiers auf der Brille hat, könnte an der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) erkrankt sein. Gefährlich ist vor allem die «feuchte Form» der AMD: Nur mit einer sofortigen Therapie kann ein rascher und starker Verlust der Sehstärke aufgehalten werden.

Plötzlich verschwimmen beim Lesen die Buchstaben. Was vom Auge fokussiert wird, erscheint als grauer Fleck. Oder man spürt auf der Brille einen Schleier, der sich beim Putzen nicht entfernen lässt. Solche Anzeichen können auf die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) hinweisen. «Die Risiken dieser Augenkrankheit dürfen vor allem Personen über 60 auf keinen Fall unterschätzen» , erklärt Prof. Dr. med. Heinrich Gerding, Chefarzt Augenheilkunde an der Pallas Klinik in Olten: «Es gibt Verlaufsformen, die man sehr schnell behandeln sollte.»

Altersbedingte Makuladegeneration: Sehstärke schwindet

Schwere Folgen kann die sogenannte «feuchte Form» der Altersbedingten Makuladegeneration haben, unter der rund 15 Prozent der AMD-Patientinnen und -Patienten leiden. Bei dieser Krankheit habe man nicht viel Zeit, sagt Dr. Gerding: «Je früher bei der feuchten Form der AMD die Therapie greift, desto besser ist das Ergebnis.» Die Krankheit verlaufe sehr rapide, ja geradezu galoppierend: «Wenn die feuchte Form nicht behandelt wird, fällt die Sehstärke drastisch ab – in einem oder zwei Jahren auf weniger als ein Drittel oder sogar einen Viertel der ursprünglichen Sehschärfe. Und der grösste Anteil der verlorenen Sehstärke kommt nie wieder zurück.»

Behandelt wird die feuchte Form der Altersbedingten Makuladegeneration mit einem Wirkstoff, der ins Augeninnere gespritzt wird. «Der Patient erhält Tropfen gegen die Schmerzen und spürt die Injektion kaum. Die meisten berichten von einem unangenehmen, aber nicht schmerzhaften Gefühl und erklären nach der Behandlung, sie hätten sich das viel schlimmer vorgestellt», berichtet Dr. Gerding. Die Mikroinjektionen werden mit einer sehr feinen und dünnen Nadel durchgeführt.

Deutliche Sehverbesserung wahrscheinlich

Die Erfolgsrate der Therapie ist relativ hoch, wie der Facharzt FMH für Ophthalmologie (Augenheilkunde) und Spezialist für Augenchirurgie berichtet. «Bei einer grossen Mehrheit der Patienten erreichen wir in den ersten Monaten eine deutliche Sehverbesserung.»

Mit der Therapie könne das Sehen auf lange Sicht bewahrt und stabilisiert werden. In der Regel seien aber Kontrollen und Therapien über mehrere Jahre nötig. «Untersuchungen der Pallas Kliniken zeigen, dass die Hälfte unserer Patienten die Injektionen auch nach acht Jahren Betreuung noch brauchen.»

Ursachen der Altersbedingten Makuladegeneration

Über die Ursachen der Altersbedingten Makuladegeneration ist die Fachwelt ziemlich genau im Bild. Die Krankheit betrifft die Makula, die Mitte der Netzhaut. Durch den regen Stoffwechsel in der Netzhaut bilden sich im Laufe der Zeit «Abfallprodukte», welche die Lebensbedingungen der Zellen verschlechtern. Die deswegen sich neu ausbildenden Gefässe neigen zur Blutung und zur Freisetzung von Flüssigkeit ins Gewebe im Bereich der Makula – daher der Name «feuchte Form».

Wesentlich häufiger, nämlich bei rund 85 Prozent der AMD-Patienten, tritt die trockene Form der Altersbedingten Makuladegeneration auf. Sie hat ihre Ursache im Absterben von Zellen in der Netzhaut. «Die trockene Form verläuft sehr langsam und kann nicht behandelt werden. Helfen können Spezialbrillen oder andere Sehhilfen wie Bildschirmlesegeräte», sagt Dr. Gerding.

Altersbedingte Makuladegeneration: Risiko und Vorsorge

Die grösste Gefahr, an der AMD zu erkranken, gehen Raucherinnen und Raucher ein. «Der Nikotingenuss erhöht das Risiko um ein Vielfaches», erklärt der Experte. Als Prophylaxe empfiehlt er zudem eine gute Sonnenbrille und regelmässige Augenkontrollen nach dem 40. Lebensjahr.

Immer wieder geistern Geschichten herum, die Altersbedingte Makuladegeneration könne mit gewissen Vitaminkombinationen verhindert werden. «Davor muss man warnen», stellt der Ophtalmologe klar. Aus klinischen Tests sei hervorgegangen, dass Vitamine sogar schädlich sein könnten. Dr. Gerding rät seinen Patienten auch dezidiert von Heidelbeerextrakten zur Prophylaxe ab.

Neue Wirkstoffe

Hingegen kommen in den nächsten Jahren neue, vielversprechende Wirkstoffe gegen die Altersbedingte Makuladegeneration auf den Markt. Wie Dr. Gerding ankündigt, arbeitet die Industrie an der Entwicklung von Augentropfen, mit denen man die Wirkstoffe einbringen kann. So müssten weniger oder gar keine Spritzen mehr verabreicht werden. «Medikamente mit einer längeren Wirkungszeit sind ebenfalls in der Entwicklung.» Bis zur Marktreife dürfte es nicht mehr allzu lange dauern: «Einige dieser Wirkstoffe stehen kurz vor der Zulassung.»

Corbis
Altersbedingte MakuladegenerationRauchenAugenkrankheit
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