Risikofrei auf Talfahrt

Jährlich kommt es zu 75‘000 Unfällen auf Schweizer Pisten. Meist verhagelt eine Mischung aus unterschätzter Geschwindigkeit und überschätzter Fähigkeit den Skiausflug. Nur sieben Prozent aller Unfälle werden durch eine Kollision verursacht. 

Um das Risiko von Selbstunfällen möglichst gering zu halten, solltest du ein paar einfache Regeln beherzigen – nicht nur deiner Gesundheit, sondern auch deines Geldbeutels zuliebe.

Tu das

  • Pistentreue: Auch wenn es nebenan etwas reizvoller aussieht: Wer sich ausserhalb der gekennzeichneten Piste aufhält, riskiert Unfälle – und die Versicherung übernimmt die daraus resultierenden Kosten nicht in voller Höhe. Mehr noch: Wenn du durch eine Wildruhezone bretterst, könnten noch zusätzliche Bussgelder auf dich zukommen.
  • Bindungscheck: Okay, die Bindungen der Skier müssen nicht unbedingt jährlich überprüft werden. Hat sich aber dein Gewicht stark verändert oder hast du dir neue Schuhe zugelegt, solltest du die Bindung an die neuen Umstände anpassen. Andernfalls gilt dein Verhalten als gefährdend – und auch hier setzt die Versicherung bei der Kostenübernahme den Rotstift an.
  • Erste-Hilfe-Kurs. Nicht nur du, auch andere können auf der Piste straucheln. Frische deshalb vor der Tour deine Kenntnisse über das richtige Verhalten in Notfällen auf. Kurz gesagt: Rettungsstelle absichern (mit gekreuzten Skiern), Erste-Hilfe-Massnahmen einleiten, Rettung organisieren und den Sachverhalt dokumentieren.

Lass das

  • Bodycheck: Wer auf der Piste drängelt, riskiert nicht nur die eigene Gesundheit und die anderer. Er kann auch einen Platzverweis kassieren. Dazu ist die Pistenpatrouille berechtigt. Im Extremfall können Bedrängte auch Anzeige erstatten.
  • Alkoholfüllung. Auf der Piste gilt keine Promillegrenze, umso mehr ist jeder einzelne gefragt: Kenn dein Limit! Andernfalls provozierst du Unfälle, die noch dazu ins Geld gehen können. Denn Alkohol auf den Brettern sehen die Versicherer gar nicht gern.
  • Kopfsache: Auf Schweizer Pisten gibt es keine Helmpflicht. Trotzdem solltest du nicht auf den Kopfschutz verzichten. Denn auch auf der Piste gilt: Hirn vor Haar. Deshalb solltest du dich unbedingt mit einem passenden Helm schützen.
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