Deshalb gehören Tomaten auf den Teller

Tomaten

Gute 6,5 Kilogramm Tomaten isst jeder Schweizer pro Jahr. Egal, ob im Salat, als Sosse oder auf dem Pizzaboden: Die roten Beeren (ja, tatsächlich, es sind Beeren) lassen sich vielseitig verwenden. Nebenbei sind sie ziemlich gesund, denn sie enthalten viel Vitamin C, Folsäure, Eisen und Magnesium. Dieser Mineralstoff-Cocktail stärkt die Blutgefässe, die Knochen und die Abwehrkräfte. Die Carotinoide der Tomate fangen ausserdem freie Radikale ein und schützen so vor allem die Haut vor negativem UV-Licht.

Doch der kleine, roten Früchte aus Mittelamerika hat auch so seine Tücken.

  • Leicht giftig. Die grünen Anteile der Tomate enthalten Solanin. Dieses Gift führt zu Übelkeit und Erbrechen, in grossen Dosen zu Entzündungen von Darm und Nieren. Neue Züchtungen weisen zwar nur geringe Mengen von Solanin auf, trotzdem sollten die grünen Pflanzenteile wie etwa der Stielansatz vor dem Verzehr entfernt werden.
  • Platzwunden. Hobbygärtner aufgepasst: Tomaten brauchen eine gleichmässige Wässerung. In trockenen Phasen verhärtet die Schale, die bei mehr Wasserzufuhr spannt und aufplatzt. Deshalb sollten Tomaten regelmässig gegossen und vor starkem Niederschlag geschützt werden.
  • Treibstoff. Tomaten geben Ethen ab. Dieses Gas riecht zwar angenehm süsslich, fördert aber die Reifung von anderem Obst und Gemüse. Deshalb sollten Tomaten separat gelagert werden. Bei zehn bis 14 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit bleiben sie besonders lange frisch.
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