Trockene Haut und Augen: das hilft im Winter

Winterzeit, Trockenzeit? Muss nicht sein

Blätter

Spoiler

  • Bei Pflegeprodukten auf die Inhaltsstoffe achten: Möglichst unparfümiert, ohne aggressive Tenside, dafür mit rückfettenden pflanzlichen Ölen.
  • Fürs Haarewaschen solltest du warmes Wasser verwenden. Sowohl heisses als auch kaltes Wasser strapazieren die Haare.
  • Ein selbstgemachtes Peeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen an Händen.

Trockene Haut und Augen im Winter sind keine Seltenheit. Um Haut und Schleimhäute vor dem Austrocknen zu bewahren, ist Pflege angesagt, vor allem Feuchtigkeit – und zwar von aussen und innen.

Juckende Kopfhaut

Mützen, Föhn und eisige Kälte: Die sonst schützende Talgschicht auf Kopfhaut und Haaren trocknet im Winter schneller aus. Die Folge davon sind Schuppen, Rötungen und Juckreiz. Shampoos ohne aggressive Tenside und Duftstoffe, dafür mit feuchtigkeitsspendenden Ölen oder Urea helfen. Eine Kur mit Oliven- oder Arganöl versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und pflegt die Haare geschmeidig. Zum Waschen solltest du nur lauwarmes Wasser verwenden und die Haare anschliessend lufttrocknen oder auf kühlster Stufe föhnen.

Trockene Hände

Die kalte Jahreszeit setzt besonders deinen Händen zu. Bei Rissen und trockenen Stellen heisst es jetzt: cremen, cremen, cremen, und zwar mit einer möglichst reichhaltigen Pflege wie

Nachtkerzen-, Oliven- oder Mandelöl. Nach dem Waschen kannst du Zitronensaft in die Haut einmassieren – das macht sie wieder weich. Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen und bereitet die Hände auf die Pflege vor. Dafür drei Esslöffel grobes Salz mit einem Esslöffel Öl vermischen, sanft einmassieren und abspülen.

Gereizte Augen

Die trockene Luft reizt auch die Augen – das merken besonders Kontaktlinsenträger. Ein Luftbefeuchter oder eine Schale Wasser auf dem Heizkörper und Grünpflanzen sorgen für ein besseres Raumklima. Achte darauf, viel zu trinken und ausreichend zu blinzeln – gerade bei Bildschirmarbeit oder beim Lesen. Tropfen mit künstlicher Tränenflüssigkeit bewahren die Horn- und Bindehaut vor dem Austrocknen. Ein Winterspaziergang versorgt die Augen zusätzlich mit feuchter Luft.

Körperpflege-Ritual gegen trockene Haut und Augen

Gegen rissige Schienbeine und Ellenbogen helfen rückfettende Duschgels und auf die noch feuchte Haut aufgetragene Lotionen oder Öle. Doch nicht immer werden die auf dem Etikett beworbenen hochwertigen Pflanzensubstanzen wie Argan- oder Mandelöl als Basis verwendet. Stehen sie auf der Inhaltstoffliste weit hinten, so sind sie nur in geringer Konzentration vorhanden.

Gegen trockene Augen helfen warme Schwarzteebeutel. Die im Tee enthaltenen Antioxidantien halten die Augen feucht. Dafür einfach den feuchten, abgekühlten Teebeutel auf die Augen legen. Das gleiche geht auch mit Gurkenscheiben. Eine sanfte Massage der Haut über dem Augapfel hilft, die Tränenflüssigkeit besser zu verteilen.

Winterfüsse

Dick eingepackt in Socken und Stiefel frieren die Füsse zwar nicht, sie sind dafür anfälliger für Hornhaut und Druckstellen. Regelmässige warme Fussbäder mit ätherischen Ölen und

Fusspeelings entfernen Schüppchen und sorgen für weiche Haut. Um trockenen und rissigen Stellen vorzubeugen, sollten auch die Füsse nach dem Duschen eingecremt werden.

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