Neue Urlaubsziele durch Corona

Die Schweizer haben ihren Urlaub im vergangenen Jahr an anderen Orten verbracht als in den Jahren zuvor. Das geht aus einer Befragung des Reiseportals TravelNews hervor. Grund für das veränderte Reiseverhalten war die Corona-Pandemie: Einige Länder hatten Einreiseverbote verhängt, für andere galt eine Quarantänepflicht bei Rückkehr. Beides beeinflusste die Angebotswahl der Reiseanbieter und die Buchungen.

Die Reiseagenturen verzeichnete 2020 vor allem Buchungen nach Thailand, den Vereinigten Arabischen Emiraten und den Malediven. Auch die Seychellen, Costa Rica sowie Tansania und andere Ziele in Ostafrika lockten viele Schweizer an.

Bei den Kurzstrecken dominierten Griechenland und Deutschland.

Insgesamt profitierten im vergangenen Jahr Orte, an denen aufgrund ihrer Abgeschiedenheit die Abstandsregeln leicht einzuhalten gewesen sind, sodass der Urlaub davon nicht beeinträchtigt wurde. Dazu gehören vor allem die Inselstaaten in der Karibik und im Indischen Ozean. In Europa waren die griechischen Inseln Kreta, Rhodos und Kos beliebt.

Zu den grossen Verlierern der Urlaubssaison 2020 zählen in Europa vor allem Mallorca, dazu andere Destinationen in Spanien und Italien. Bei den Fernreisen ging die Nachfrage vor allem für Ägypten, die USA und Asien zurück.

Die meisten Schweizer blieben allerdings komplett daheim. International fielen in den ersten drei Quartalen 2020 rund 900 Millionen Fluggäste weg. Dadurch brach die Zahl der Reisen um 72 Prozent ein und rutschte damit auf das Niveau von 1990.

Hier findest du den ganzen Report.

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