Künftig mehr Krebserkrankungen in Europa?

In Europa wird die Zahl der Krebsdiagnosen zunehmen. Das geht aus einer Modellrechnung des Joint Research Centre im italienischen Ispra hervor. Sollte es nicht gelingen, die Prävention durch einen gesunden Lebensstil und Vorsorgeuntersuchungen deutlich zu verbessern, würde die Zahl der Krebserkrankungen bis 2040 um 21,4 Prozent steigen. Aktuell werden etwa 2,8 Tumorfälle pro Jahr diagnostiziert. In etwa zwanzig Jahren könnten es 3,4 Millionen sein.

Etwa 40 Prozent aller Krebserkrankungen werden durch den Lebensstil oder Umweltfaktoren hervorgerufen. Dazu gehören Übergewicht, übermässiger Alkoholkonsum, Rauchen (auch passiv), Bewegungsmangel und ungesunde Ernährung. Auch Feinstaub und Smog können das Krebsrisiko erhöhen.

In der Schweiz wird bei etwa 45’000 Menschen pro Jahr Krebs diagnostiziert. Bei der nun vorgelegten Studie wurden neben diesen Daten und jenen der EU-Länder auch die Gesundheitsdaten von Liechtenstein, Island und Norwegen einbezogen.

Hier geht es zur Studie.

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