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myHEALTH > Liebe & Sex > HIV und Aids – nicht dasselbe

HIV und Aids – nicht dasselbe

Was macht der HI-Virus eigentlich genau?

Tom Bartneck Datum 26. November 2018
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HIV-Logo, Blutstropfen, Aids

Kurz & bündig

  • Faustregel: HIV ist ein Virus, Aids eine Krankheit.
  • HIV wird hauptsächlich bei ungeschütztem Sex übertragen.
  • Eine HIV-Therapie kann den Ausbruch von Aids verhindern.

Die Angst vor HIV und Aids ist nach wie vor gross. Häufiger Grund: Unwissenheit. Worin besteht eigentlich der Unterschied? Und ist ein normales Leben mit einer HIV-Infektion möglich?

Die Begriffe HIV und Aids werden von vielen Menschen gleichgesetzt. Doch HIV ist noch lange nicht Aids. Besonders gravierend ist dieses Missverständnis spätestens dann, wenn Menschen plötzlich mit der Diagnose «HIV-positiv» konfrontiert werden und das Leben droht, aus den Fugen zu geraten. Doch soweit muss es nicht kommen. Gut informiert und aufgeklärt ist ein normales Leben trotz HIV-Infektion ohne Aids möglich – oder noch besser: kann eine Infektion gleich ganz vermieden werden.

Was ist HIV?

HIV ist ein menschliches Immunschwäche-Virus. Wie der Name deutlich macht, kann das Virus das Immunsystem schwer beeinträchtigen. Wird HIV frühzeitig erkannt und behandelt, kann der Ausbruch der eigentlichen Krankheit Aids verhindert werden.

Wie wird HIV übertragen?

Das HI-Virus gilt als relativ schwer übertragbar. Es befindet sich in Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma, Muttermilch, Scheidenflüssigkeit und dem Flüssigkeitsfilm auf der Schleimhaut des Enddarms. Das Risiko einer Ansteckung besteht dann, wenn Wunden und Schleimhäute mit den infektiösen Körperflüssigkeiten in Kontakt kommen.

Je mehr Viren sich in den Flüssigkeiten befinden, umso grösser ist das Risiko einer Ansteckung. Geschlechtskrankheiten erhöhen das Risiko zusätzlich. Kein Grund zur Sorge besteht im alltäglichen Umgang mit infizierten Menschen – weder beim Küssen, Umarmen und Anhusten noch beim Teilen derselben Trinkgläser, Handtücher oder derselben Toilette. Denn in Speichel, Tränen und Urin sind zu wenige Viren enthalten, um eine Ansteckung zu ermöglichen.

Riskante Sexpraktiken und Safer Sex

Dass Kondome beim Thema HIV und Aids eine so grosse Rolle spielen, hat seinen Grund. Besonders hoch ist das Risiko einer Ansteckung bei ungeschütztem Sex. Da sich in Sperma, der Scheiden- und Darmschleimhaut und auch in Menstruationsblut sehr viele Viren befinden, ist die Übertragung auch immer in beide Richtungen möglich. Beim Oralverkehr besteht nur eine minimale Ansteckungsgefahr: Zum einen ist die Mundschleimhaut sehr widerstandsfähig, zum anderen müsste das Zahnfleisch schon verletzt sein, dass es über Sperma, Scheidensekret oder Menstruationsblut zu einer Infektion kommen würde.

Sex ist super – Verantwortung auch

Wer einen neuen Partner hat, braucht Schutz durch Kondome. Erst wenn beide Partner einen Test auf sexuell übertragbare Krankheiten gemacht haben, können sie sicher sein, sich nicht anzustecken.

Das Risiko einer Ansteckung steigt bei häufig wechselnden Partnern. Wer keinen Test vom anderen verlangt, geht ein Risiko ein. Dann, so raten Experten, sollte jeder wenigstens so verantwortungsvoll handeln, sich selbst alle drei Monate zu testen, um vergangene Partner über mögliche Infektionen mit Hepatitis, HIV oder Chlamydien zu informieren.

Leben mit HIV-Infektion

Wer mit HIV infiziert ist, erkrankt nicht zwangsläufig an Aids. Die HIV-Therapie ermöglicht Betroffenen ein normales Leben und eine ähnliche Lebenserwartung wie HIV-negativen Menschen. Bei der Therapie werden mehrere HIV-Medikamente miteinander kombiniert. Das Virus wird dadurch zwar nicht zerstört, seine Vermehrung aber aufgehalten. So bleibt das Immunsystem intakt.

Sogar ungeschützter Sex mit dem Partner ist unter Umständen wieder möglich: Werden Medikamente nach Plan eingenommen, kann die sogenannte Virenlast so stark sinken, dass HIV-positive Menschen nicht mehr ansteckend sind. Das muss allerdings durch regelmässige Tests immer wieder überprüft werden.

HIV-Risikosituation

Nach ungeschütztem Sex mit einem HIV-positiven Menschen, der sich nicht in Behandlung befindet, ist schnelles Handeln gefragt. In diesem Notfall kann eine HIV-Postexpositions-Prophylaxe (PEP) verschrieben werden. Diese medikamentöse Behandlung dauert vier Wochen und muss innerhalb von 48 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr begonnen werden.

Aids

Wird HIV nicht oder falsch behandelt, erhöht sich die Zahl der Viren ungebremst. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden stark geschädigt. Krankheitserreger wie Bakterien, Pilze oder andere Viren haben dann leichtes Spiel und führen früher oder später zum Ausbruch lebensbedrohlicher sogenannter «Aids definierender» Krankheiten.

Ab diesem Zeitpunkt wird von Aids gesprochen. Dazu gehören beispielsweise Krebserkrankungen und Lungenentzündungen. Ohne Behandlung beträgt die Lebenserwartung ab diesem Zeitpunkt noch höchstens drei Jahre. Das Heimtückische: Zwischen der HIV-Infektion und den ersten Anzeichen der Immunschwäche können Jahre ohne Beschwerden vergehen. Wer ungeschützt Sex hatte, muss sich zum einen testen lassen, um sicher zu gehen, sich nicht angesteckt zu haben. Zum andern auch, um im schlimmsten Fall schnell eine gute Behandlung zu bekommen.

iStock
AidsSexGeschlechtskrankheitenVerhütung
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