Frühlingsbote Bärlauch

Die Bärlauchzeit hat begonnen! Ob im Risotto, als Pesto oder über den Salat gezupft: Der grüne Frühlingsbote peppt jedes Gericht auf. Er überzeugt nicht nur mit seinem kräftig lauchigem Geschmack, auch seine Wirkung auf die Gesundheit spricht für den Verwandten des Knoblauchs. Bereits 100 Gramm Bärlauch enthalten mehr Vitamin C als zweieinhalb Orangen. Der typische, schwefelartige Knoblauchgeruch wird durch Allicin – ein Umwandlungsprodukt der Aminosäure Alliin – hervorgerufen. Allicin ist als natürliches Antibiotikum bekannt. Es bekämpft Entzündungen, Keime und Pilze. Chlorophyll und Eisen unterstützen den Körper bei der Blutbildung und Sauerstoffversorgung.

Wer von den gesundheitlichen und kulinarischen Vorteilen des Bärlauchs profitieren möchte, kauft diesen entweder schon fertig abgepackt oder pflückt ihn frisch. Beim Pflücken helfen unsere drei Tipps:

  • Standort. Bärlauch wächst häufig an Bachläufen und an schattigen, feuchten Stellen im Wald.
  • Richtig pflücken. Wer auch im nächsten Frühling an derselben Stelle Bärlauch pflücken möchte, sollte darauf achten, mindestens ein Blatt pro Pflanze stehen zu lassen. So hat sie genügend Kraft, um auch im nächsten Jahr wieder zu treiben.
  • Verwechslungsgefahr. Bärlauch sieht dem giftigen Maiglöckchen ähnlich – und hat gleichzeitig Saison. Beim Bärlauch wächst jedoch nur ein Blatt pro Stil, beim Maiglöckchen mindestens zwei. Die Blattoberseite des Bärlauchs ist glänzend, die Unterseite matt. Beim Maiglöckchen sind beide Seiten glänzend, zudem sind die Blätter fleischiger. Und natürlich ist der starke Knoblauchgeruch ein Indiz dafür, dass es sich um Bärlauch handelt.
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